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Attersee

Muss noch überarbeitet werden
Der Attersee Seehöhe: 467 m; Tiefe 170 m Er wartet mit mehreren Superlativen auf. Als einziger aller Salzkammergutseen friert der Attersee nie zu. Seine maximale Tiefe von 170 m ist die zweit-größte Tiefe der Salzkammergutseen überhaupt. In den Ausmaßen übertrifft er den nächstgrößten See um mehr als das Anderthalbfache, und er hält den trau-rigen Rekord, die meisten Tauchopfer gefordert zu haben. Nach Untersuchungen des Geologen Dr. Josef Schadler ist er außerdem der Salzkammergutsee mit der längsten Lebensdauer, ca. 0,5 Millionen Jahre. Auf seiner Wasserfläche hätten mehr als 180 Millionen Menschen Platz. Aufgrund derartig monströser Größenverhältnisse ist er ein See, der auch größere Tauchgruppen schluckt. Auf einer Länge von ca. 20 km (hüben wie drüben) findet praktisch jeder Individualist noch ein ungestörtes Plätzchen. Sehr unterschiedlich ist die Sicht, wechselhaft von 3 m bis zu 20 m; nicht nur jahreszeitlich bedingt, sondern auch abhängig vom Tauchort und der Tauch-tiefe. Unterhalb der Sprungschicht (zwischen 5 und 10 m) wird der See meist sehr klar. Die Tageslichtgrenze liegt zeitweise bei 60 m Tiefe. Beste Tauchzeit im Hinblick auf die Transparenz ist von November bis Juni. In den Monaten Juli bis Oktober blüht der See, und es empfehlen sich für Fotografen und Filmer mehr die Nachtzeiten zur Fischportraitierung. Der Attersee gilt als sehr fischreich. Neben den Stammfischen wie Hecht, Forelle, Rutten, Elritzen, Weißfischen, Lauben, Koppen, Aalen, Schleien und Brachsenschwärmen findet man den in Europa sehr seltenen Perlfisch. Da der Perlfisch den Großteil seines Lebens (nur in der Laichzeit geht er ins Flachwasser) im Freiwasser, teilweise in größeren Tiefen verbringt, gibt es von ihm kaum Aufnahmen aus seinem natürlichen Lebensraum. Trotz großer Flachwasserzonen ist der Pflanzenbewuchs mehr als spärlich. Der Seeboden ist total verschlammt, oft metertief, und eine dicke Schwebeteilchenschicht aus verfaultem Abfall und versunkenem Blattwerk erschwert insbesondere für Hobbyarchäologen jegliche Tätigkeit. Die stark reduzierten Sichtweiten an vielen Stellen in Verbindung mit großen Tauchtiefen mögen die Ursache so mancher Tauchunfälle im Attersee sein. Dem eigenen Sicherheitsaspekt muß daher Vorrang eingeräumt werden, vor allen noch so guten Fotos und noch so interessanten Fundstücken. Beim Tauchen ist ebenso verstärkt auf den Linienschiffsverkehr zu achten. Tauchen, Schnorcheln und Baden an Anlegestellen und in Schiffahrtslinien ist lebensgefährlich. Im oberen Teil, bei Weyregg, liegt ein versunkener römischer Hafen. In Stockwinkel, Unterach, Nußdorf und Schloß Litzlberg ist der See ein einziges Pfahlbaudorf. Hier besteht Tauchverbot. Leider befinden sich in den Kulturschutzzonen viele Fische und sonstige fotogene Motive, die uns nicht zugänglich sind. In Seefeld, Weißenbach und Burgau fallen die Ufer steil ab. Überhänge aus Fels und Schlamm bilden eine bizarre Kulisse, wenn auch eine nicht ganz ungefährliche, da viele Taucher darüber Zeit und Tiefe vergessen. Am Campingplatz „Fötinger“ hat der TSVÖ mehrere Plattformen in verschiedenen Tiefen (10, 15, 20 und 40 m) versenkt. Der Attersee ist die praktische Ausbildungsstätte des österreichischen Tauchsportverbandes. Im gesamten Seebereich gibt es viele Waffenfunde (bitte nicht anrühren, Fundstellen melden!) in für Sporttaucher oftmals zu großen Tiefen. Der Besuch des deutschen Schützenpanzers (Halbkettenfahrzeug) beim Campingplatz „Burgau“ ist leider nicht mehr möglich. Das Kriegsgerät wurde inzwischen geborgen und steht nun in einem Museum in England. Im eigentlichen Sinne ist der Attersee mehr ein Gewässer für sportliches Tauchen.

Verbote Verordnung betreffend die Abwehr von Gefahren für Pfahlbauten im Attersee § 1 Gemäß § 7 (1) des Denkmalschutzgesetzes, BGB1. Nr. 533/1923, in der Fassung des BGB1. Nr. 167/78, wird zum Schutze der Pfahlbauten im Attersee vor Zerstörung und Veränderung im Bereich von Schutzzonen das Tauchen unter Zuhilfenahme von Tauchgeräten verboten. § 2 Die im § 1 genannten Schutzzonen werden wie folgt bestimmt: Zone 1: Kammer Der Bereich des Attersees, der nördlich der gedachten Verbindungslinie zwischen dem uferseitigen östlichen Grenzpunkt der Parzelle 98/3, KG. Litzlberg (Landesteg des Gasthauses Litzlbergkeller) und dem südwestlichen Grenzpunkt der Parzelle 1782/79, KG. Kammer (Badeplatz Pfahlbaudorf Kammer) liegt. Zone 2: Litzlberg Der Teil des Attersees, der im Westen durch die Uferlinie zwischen dem nordöstlichen uferseitigen Grenzpunkt der Parzelle 1036/2 (Strandbad Litzlberg) und dem südlichen uferseitigen Grenzpunkt der Parzelle 3/3, KG. Litzlberg (Haus Unterbuchberg 24) begrenzt wird und parallel zum Ufer 200 m in den See reicht, sowie der Bereich des Attersees um die Insel Litzlberg im Umkreis von 200 m. Zone 3: Attersee Der Teil des Attersees, der im Westen durch die Uferlinie zwischen dem nördlichen uferseitigen Grenzpunkt der Parzelle Nr. 807/2, KG. Attersee, und dem nördlichen uferseitigen Grenzpunkt der Parzelle 2750/2, KG. Nußdorf (Mündung des Ackerlingsbaches) begrenzt wird und parallel zum Ufer 200 m in den See reicht. Zone 4: Misling Der Teil des Attersees, der im Westen durch die Uferlinie zwischen dem nördlichen uferseitigen Grenzpunkt der Parz. Nr. 1669/2, KG. Unterach (Mündung des Urfangbaches beim Gasthaus Stadler) und dem nordöstli-chen uferseitigen Grenzpunkt der Parzelle 1998/39, KG. Unterach (nächst Zettelmühle) begrenzt wird und parallel zum Ufer 200 m in den See reicht. Zone 5: Weyregg Der Teil des Attersees, der im Osten durch die Uferlinie zwischen dem nördlichen uferseitigen Grenzpunkt der Parzelle 2233/2 (Steinwand 20) und dem nördlichen uferseitigen Grenzpunkt der Parzelle 574/1 (Strandbad Weyregg) begrenzt wird und parallel zum Ufer 200 m in den See reicht. § 3 Die Bezirksverwaltungsbehörde kann bestimmte Personen über Antrag Ausnahmen vom Verbot gemäß § 1 dieser Verordnung gewähren, wenn der Antragsteller glaubhaft machen kann, daß ein öffentliches Interesse an der Durchführung von Tauchgängen besteht und eine Gefahr für Denk-mäler im Sinne des § 7 Denkmalschutzgesetz vermieden werden kann. § 4 Das Verbot gemäß § 1 dieser Verordnung gilt nicht, wenn Tauchgänge zum Schutze des Lebens und der Gesundheit von Menschen notwendig sind. § 5 Wer dem Verbot des § 1 dieser Verordnung zuwiderhandelt oder vorsätzlich zu einer solchen Handlung anstiftet oder dazu Hilfe leistet,wird gemäß § 14 Abs. 3 und4 Denkmalschutzgesetz mit einer Geldstrafe von S5.000,— bis 5 30.000,— oder mit Arrest bis zu 14 Tagen bestraft. § 6 Diese Verordnung tritt mit dem der Kundmachung in der Amtlichen Linzer Zeitung folgenden Tag in Kraft. Da sich diese Bestimmungen sehr schnell ändern können, raten wir allen dringend, sich bei jedem Tauchurlaub im Salzkammergut zumindest bei den Tauchschulen zu erkundigen. Sie müssen über den neuesten Stand der Vorschriften informiert sein. Hinweis: Der Attersee gilt als das beste Ausbildungsgewässer im Salzkammergut. Sein klares Wasser läßt an manchen Tagen das Licht bis auf 80 m Tiefe eindringen. Nicht von ungefähr liegen am Attersee die meisten Tauchschulen. Leider auch die meisten Tauchunfälle wegen Tieftauchens.

 

     

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