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Salzgittersee

Leicht

Es handelt sich um einen Baggersee, der 1960 durch die Flutung einer Kiesgrube entstand. Schon als noch das Kieswerk stand, wurde das Ostufer des Sees intensiv zum Baden und Wassersport genutzt. Heute erfolgt von der Stadt Salzgitter ein sorgfältiger Ausbau zum Naherholungsgebiet. Der See hat eine Oberflächenausdehnung von ca.75ha und wird durch die "Fuhse" gespeist.
Jahreszeitlich treten durchaus Schwankungen des Wasserstands von ± 1m auf. Da der See auch für andere Wassersportler zur Verfügung steht, hat man jeder Wassersportart einen bestimmten Bereich zugewiesen, um Revierstreitigkeiten zu vermeiden. Leider befindet sich an der den Tauchern zugewiesenen Westseite auch das Anglerrevier - ein Messer (natürlich nur für die Schnüre!) sollte also immer dazugehören...
Die Ausdehnung des Sees in Nord-Süd-Richtung am stärksten: über 2000m. Deshalb werden hier auch oft Ruderregatten abgehalten.
Auf der Insel in der Mitte des Sees werden im Sommer oft Open-Air Konzerte abgehalten - dann ist der Westparkplatz meist völlig überfüllt, da sich hier die einzige Brücke am leichtesten erreichen läßt.
Wer einmal wie die vielen Anwohner um den See herum joggen, wandern, scaten oder radfahren möchte, kann das auf dem rund 7km langen, ausgebauten und geteerten Rundweg tun.

Anfahrtsweg Der vielzitierte Salzgittersee befindet sich im Stadtteil SZ-Lebenstedt.
Zu erreichen ist SZ-Lebenstedt z.B. über die A39 (AB-Dreieck Salzgitter - Braunschweig). Zum See selbst gehts am besten über die Abfahrt SZ-Lichtenberg oder SZ-Süd. Von dort aus braucht man nur der Beschilderung zum See folgen und auf der Westseite auf dem großen Parkplatz in der Nähe des Ortsteils SZ-Fredenberg parken. Der frühere "Parkplatz" am Straßenrand ist heute durch dicke Baumstämme gesperrt - dort parken heute wirklich nur noch die Unverbesserlichen, die keine Angst um ihre Autos haben

Einstieg Im Norden (Surferrevier) fällt der See schnell auf Tiefen um 10m ab. Die Gefahr, hier von einem Surfer über den Haufen gefahren zu werden, rechtfertigt im allgemeinen aber nicht das Wenige, was es hier zu sehen gibt. Achtung: Bojen (egal welche!) werden von Surfern oft als "Wendemarken" mißbraucht - bieten also KEINEN Schutz!
Im Osten (Segelrevier) ist der See durchschnittlich nur 3m tief - bei "größeren Kähnen" könnte also durchaus das Schwert an der Flasche kratzen.
Im Südwesten befindet sich - genauso wie im Osten - ein Badebereich. Hier ist sowieso kaum etwas zu sehen.
Das Westufer bietet also mit Tiefen bis maximal 16m schon die beste Lösung. Der hier ansässige Tauchclub Sepia hat hier auch sein Taucherheim.
Ein Kompaß sollte aber zu Grundausstattung gehören, da sich mitten im See viele Hügel und Dünen (auch in der Seemitte teilweise bis 2m unter der Oberfläche!) und Kuhlen befinden, die eine Orientierung nach natürlichen Gegebenheiten stark erschweren. Die Dünen führen übrigens meist in Richtung Seemitte. Wer dann mitten im See auftauchen muß, findet sich evtl. in Gesellschaft von Seglern und/ oder Surfern wieder...
Der Seegrund besteht zu einem Großteil aus Schlamm - wer hier nicht auf eine saubere Tarierung achtet, zieht bald eine richtige Schlammspur hinter sich her. Bitte schont den See und wirbelt nicht immer den Schlamm auf - die Sicht wird dadurch entgegen einiger Meinungen nicht besser! Ausbildung kann auch in der Nähe der Plattformen betrieben werden.
Die Sichtweite schwankt teilweise recht stark. Mehr als 6m sind aber kaum anzutreffen. Eher schon Sichtweiten bis max. 1m! Halt abhängig von der Jahreszeit und der Taucherdichte...

Club, Luft Tauchclub Sepia direkt am See.
Nächste Füllmöglichkeiten in Braunschweig bei den dortigen Tauchshops.

Gefahren Gehen eigentlich nur von Surfern, Seglern, Ruderern und Anglern aus.

Hinweise Ein Kompass wird dringend empfohlen. (siehe Einstieg)

Verbote siehe Einstieg. Generelle Verbote liegen (noch?) nicht vor.

Notfall Direkt am Kiosk befindet sich eine Notrufsäule. In Richtung Ortsteil Fredenberg befinden sich auch Telefonzellen. Allerdings muß hier vorher überprüft werden, ob diese auch noch betriebsbereit sind. Weitere Notrufsäulen und Telefonzellen sind um den See herum verteilt.
Eine DLRG-Wache ist während der Sommermonate am Badestrand zu finden. Das nächste Krankenhaus liegt im Osten direkt am See. Nächster RTH und Druckkammer in Hannover (Tel. 05 11 / 19 222 oder werktags 05 11 / 96 56 10 ).

Weitere Informationen

 

     

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